Glossar für Lentikular- und Hologramm-Druck
Viele Lentikular-Projekte verlangsamen sich, weil Teams dieselben Wörter für unterschiedliche Dinge verwenden. Dieses Glossar soll die gängigsten Begriffe aus Hologramm-Bild-, Druck- und Multi-View-Workflows vereinheitlichen.
Warum dieses Glossar wichtig ist
Wenn Teams Begriffe wie Pitch, LPI, Tiefenbereich und Interlacing verwechseln, wählen sie oft den falschen Workflow oder suchen am falschen Teil des Prozesses nach Fehlern.
Ein gemeinsames Vokabular erleichtert den Vergleich von 2D-, 3D-, KI- und Sketchfab-Workflows, die Kommunikation mit Druckdienstleistern und das Vermeiden unnötiger Testzyklen.
Lentikulardruck
Ein Druckverfahren, bei dem eine gerippte Linsenfolie über interlaced Bildmaterial gelegt wird, sodass aus unterschiedlichen Blickwinkeln verschiedene Ansichten erscheinen und dadurch Tiefen- oder Bewegungseffekte entstehen.
Hologramm-Bild
Auf dieser Website bezeichnet ein Hologramm-Bild meist eine druckfertige oder displayorientierte Bildsequenz, die eine Tiefenillusion erzeugen soll, und kein echtes laseraufgezeichnetes Hologramm.
Interlacing
Der Prozess, mehrere Ansichten zu einem einzigen gestreiften Bild zu kombinieren, sodass jede Lentikularlinse die vorgesehene Ansicht zum Betrachter lenkt.
LPI
Lenses per inch. Dies misst die Dichte der Lentikularlinsenfolie und beeinflusst direkt, wie eine interlaced Ausgabe vorbereitet werden muss.
Pitch-Test
Ein Kalibrierungstest, der verwendet wird, um den effektiven Linsenabstand und die Ausrichtung zu finden, die zu einer realen Kombination aus Drucker, Substrat und Linsenfolie passen.
Multi-View
Ein Satz von Bildern, die dasselbe Motiv aus leicht unterschiedlichen Blickwinkeln zeigen, sodass Tiefe oder Bewegung in einer lentikularen Ausgabe rekonstruiert werden kann.
Tiefenbereich
Die wahrgenommene Tiefe von vorne nach hinten im Endergebnis. Zu viel Tiefe kann instabil oder unangenehm wirken, während zu wenig Tiefe flach aussieht.
Blickwinkel-Konsistenz
Wie gut eine Sequenz dieselbe Motividentität, Geometrie, Bildausschnitt und Materialwirkung über benachbarte Ansichten hinweg beibehält.
Geometrie
Die reale 3D-Struktur eines Modells oder einer Szene. Geometrie ist wichtig, weil sie verlässlichere Kamerakontrolle und Tiefe liefert, als ein einzelnes flaches Bild bieten kann.
Quilt oder Ansichtenraster
Eine gekachelte Anordnung mehrerer Ansichten, die oft in Display-Workflows oder als Zwischenschritt genutzt wird, um vor dem finalen Interlacing zu prüfen, ob ein Satz von Ansichten kohärent ist.
Wie man diese Begriffe bei Workflow-Entscheidungen nutzt
Wenn Ihr Hauptproblem die Kalibrierung ist, konzentrieren Sie sich auf Pitch, LPI und Interlacing. Wenn Ihr Problem instabile Tiefe oder schlechte Perspektive ist, konzentrieren Sie sich auf Blickwinkel-Konsistenz, Tiefenbereich und Geometrie.
Für die Quellenauswahl weist ein flaches Bild meist auf einen 2D- oder KI-Workflow hin, während reale Geometrie auf einen 3D-Workflow hinweist. Wenn Druckpräzision wichtig ist, zählen Begriffe zu Geometrie und Kalibrierung meist mehr als Begriffe zur generativen Geschwindigkeit.
Brauchen Sie einen schnellen Kalibrierungspfad?
Nutzen Sie das Pitch-Test-Tool, wenn Ihre größte Unbekannte darin liegt, wie sich eine echte Linsenfolie und ein Drucker zusammen verhalten.
Pitch-Test-Tool öffnenMüssen Sie Workflows vergleichen?
Nutzen Sie den Workflow-Vergleichsleitfaden, wenn Sie sich vor der Produktion noch zwischen 2D-, 3D- oder KI-Erzeugung entscheiden.
Workflow-Vergleichsleitfaden lesenHäufig gestellte Fragen
Ist ein Lentikulardruck dasselbe wie ein echtes Hologramm?
Nicht im strengen technischen Sinn. Eine lentikulare Ausgabe erzeugt Tiefen- oder Bewegungseffekte durch Multi-View-Bildmaterial und eine Linsenfolie, während ein echtes Hologramm anders aufgezeichnet wird. In der Praxis verwenden viele Teams „Hologramm-Bild“ dennoch als Kurzform für lentikularartige Tiefenbilder.
Warum ist LPI so wichtig?
Weil die Linsendichte bestimmt, wie eng Ansichten interlaced und ausgerichtet werden müssen. Wenn die LPI-Annahmen falsch sind, kann selbst gutes Bildmaterial nach dem Druck geisterhaft oder weich wirken.
Welche Begriffe sind für die Workflow-Wahl am wichtigsten?
Die nützlichsten Begriffe für die Workflow-Wahl sind Quellbild, Geometrie, Multi-View, Tiefenbereich, Blickwinkel-Konsistenz und Pitch-Test. Zusammen zeigen sie meist, ob zuerst 2D, 3D, KI oder Kalibrierungsarbeit kommen sollte.